Schlafen im Timber-Look – massiv und raw

“Timber” kommt eigentlich aus der Holzfällersprache in den USA und Kanada und heißt “Baum fällt” – es ist also ein Warnruf, dass man sich in Acht nehmen soll. Wenn wir es einfach aus dem englischen übersetzen landen wir bei „Bauholz“, wenn wir es in Möbel verarbeiten enden wir zum Beispiel im Bett.


Winternachts-Traum

Nie schläft man so gerne und so lange wie im Winter. Es ist früh dunkel und die Welt draußen lockt weniger als in den hellen Monaten. Zeit also, ein wenig zu träumen und unser Schlafzimmer gemütlich und romantisch zu gestalten.

Natürlicher Charme mit viel Stil und Charakter

Mit einem Holzbett unterstützen Sie ein natürliches Raumklima und fördern erholsamen, gesunden Schlaf.

Der natürliche Rohstoff Holz gehört zu den traditionellen Materialien in der Bettenherstellung.

Baumkanten-Kopfteil

Jede Holzart hat ihren eigenen Reiz

So facettenreich die äußere Gestalt der verschiedenen Baumarten ist, so facettenreich sind auch Farbe, Struktur und Maserung des daraus gewonnenen Holzes.


Holen Sie sich ein echtes Unikat ins Schlafzimmer

Wenn Sie ein Holzbett kaufen, dann entscheiden Sie sich für ein ganz besonderes Einzelstück, da sich jedes Bett aufgrund der verwendeten Naturrohstoffe durch eine einzigartige Maserung und Strukturierung auszeichnet.

Warm und wohnlich: So individuell sind Massivholzbetten

Massiv- beziehungsweise Echtholz besteht durch und durch aus derselben Holzart. Verbaut werden Laubhölzer wie Buche, Ahorn, Eiche, Ulme oder Nuss, aber auch Nadelhölzer wie zum Beispiel Kiefer. Dabei ist jedes Massivholzbett durch seine Maserung einzigartig, jeder Baum wächst schließlich anders. Das massive Holz fühlt sich angenehm warm an und ist sehr robust, was die Betten zu einer Investition macht, die sich langfristig auszahlt – auch fürs Kinderzimmer, schließlich verkraftet das Holz auch wildes Spielen und Toben über Jahre hinweg.
Holz trägt auf ganz natürliche Weise zu einem guten Raumklima bei, denn es ist atmungsaktiv und kann Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen und sie bei Bedarf wieder abgeben. Außerdem laden sich Holzmöbel nicht elektrostatisch auf, sodass du bei Berührung keinen Schlag bekommst, selbst wenn du dich etwa beim Gehen auf trockenem Teppichboden aufgeladen hast.
Durch farbige Lackierungen oder schöne Schnitzereien und Fräsungen können Massivholzbetten ganz individuelle Formen annehmen. Einer der größten Pluspunkte von Holz ist jedoch seine natürliche Ausstrahlung, die die Betten von anderen stabilen Materialien wie Metall abhebt und dein Schlafzimmer gemütlich wirken lässt.

Stabile Massivholzbetten für ein gemütliches Wohlbefinden

Der Klassiker unter den Betten ist nach wie vor das Holzbett. Durch hölzerne Farbtöne wirkt ein Holzbett rustikal und gemütlich und sorgt für eine entspannende Atmosphäre. Wenn es aus Massivholz gefertigt ist, besteht es aus 100 % Natur und ist somit aus gesundheitlicher Sicht nicht zu schlagen, weshalb es besonders für Menschen mit Allergien geeignet ist. Natürliche Materialien sind Wärme speichernd, atmungsaktiv und regulieren die Feuchtigkeit im Schlafbereich – kurz: sie sorgen für ein frisches Raumklima.

Schlicht bis opulent: Welches Massivholzbett passt zu dir?

Wenn du ein individuelles Schlafzimmer möchtest, kannst du mit einem Massivholzbett den richtigen Grundstein legen. Die Vielfalt an Designs ist riesig, sodass du bequem ein Modell aussuchen kannst, das zum Stil deiner Wohnung passt. Als Orientierungshilfe findest du hier drei inspirierende Einrichtungsideen.

Asiatischer Stil: dezent und exotisch

Was passt besser zum asiatischen Wohnstil als ein ohnehin bereits asiatisch angehauchtes Futonbett? Die geradlinigen Holzbetten mit dem bodennahen Rahmengestell kommen ursprünglich aus Japan und halten sich durch ihr puristisches Design dezent im Hintergrund. Wenn du es besonders schlicht magst, kannst du ein schwarz lackiertes Modell ohne Kopflehne wählen und mit Bettwäsche voller asiatischer Schriftzeichen abrunden. Fehlt nur noch eine Bambusmatte als Jalousie und eine Buddha-Figur in der Ecke und fertig ist der exotische Asien-Look.

Tipp: Ferner Osten trifft hohen Norden, heißt es beim artverwandten Skandi-Stil. Den kühlen Look schaffst du mit einem unbehandelten Futonbett aus hellem Fichten- oder Kiefernholz, bei dem die Astlöcher und Maserungen noch deutlich zu erkennen sind.

Vintage-Stil: verspielt und romantisch

Träumen wie in vergangenen Zeiten kannst du in einem Schlafzimmer, das vom romantischen Vintage-Stil inspiriert ist. Hier wird ein Himmelbett mit vier soliden Holzträgern und einem wallenden Baldachin zum Mittelpunkt des Raums. Das Holz kann weiß oder pastellfarben lasiert sein, wobei der Lack ruhig etwas abblättern darf. So entsteht der Eindruck, das Bettgestell sei schon viele Jahre alt, was das nostalgische Flair noch unterstreicht. Ausschmücken kannst du die verspielte Schlafstätte noch mit einem bauschigen Flokati, einem antiken Schminktisch und zarten Spitzengardinen.

Kolonialstil: dunkel und gemütlich

Ein Faible für das Vergangene hat auch der gemütliche Kolonialstil, wobei es hier deutlich prachtvoller zugeht. Ein breites Massivholzbett mit verschnörkeltem Kopf- und Fußteil zieht hier direkt die Blicke auf sich. Eingeschnitzte Blumenranken oder andere Ornamente sind schöne Details. Zu dem rustikalen Gesamtbild passen vor allem dunkle Hölzer wie Akazie, Nussbaum, Teak oder Sheesham. Für eine warme Atmosphäre kannst du dich bei den Schlafzimmertextilien wie Kissen oder Vorhängen an gedeckten Erdtönen wie Cognac, Schoko und Bordeauxrot orientieren.

Holzpflege: Fünf Tricks für ein schönes Massivholzbett

Genau wie andere Möbel brauchen auch Massivholzbetten etwas Pflege, um in Form zu bleiben und lange schön auszusehen. Worauf du bei den verschiedenen Holzverarbeitungen achten solltest und wie du kleine Kratzer beseitigst, zeigen dir die folgenden Tipps und Tricks.
1. Gewachstes oder geöltes Holz solltest du alle zwei Jahre mit speziellen Pflegeölen und Wachsen behandeln. Steht das Bett direkt vor der Heizung oder ist es starkem Sonnenlicht ausgesetzt, ist eine jährliche Pflege angesagt. Auch nach der Behandlung mit Wachs oder Öl bleibt das Holz atmungsaktiv, ist aber vor Austrocknung geschützt. Von einer Reinigung mit Scheuermilch solltest du hier absehen.

2. Wirkt das Holz trocken oder spröde, kannst du mit einem Wassertropfen überprüfen, ob eine Behandlung nötig ist. Normalerweise dauert es einige Stunden, bis das Wasser ins Holz einzieht – ein Tropfen verdunstet vermutlich vorher. Zieht der Tropfen dagegen sofort ein, solltest du das Holz ölen.

3. Zum Entstauben und für die Reinigung zwischendurch genügt es, das Bettgestell mit einem feuchten Tuch abzuwischen. Achte jedoch darauf, dass das Holz nicht nass wird oder sich mit Feuchtigkeit vollsaugt. Regelmäßiges Imprägnieren schützt die Holzoberfläche zusätzlich gegen Staub und Schmutz.

 4. Hat das Holz Kratzer oder kleine Dellen, wirst du diese mit feinem Schleifpapier los. Anschließend solltest du das Holz gut ölen.

5. Farblacke verschließen die Holzoberfläche vollständig und überziehen sie mit einer dünnen Kunststoffschicht. Das macht sie überaus pflegeleicht und resistent gegen Schmutz und Wasser – es ist keine weitere Pflege mehr nötig.

Gute Tage fangen bekanntlich in der Nacht an!