Mehr Raum schaffen – Platz durch Teilen!

Mehr Platz, mehr Ordnung, mehr Struktur – all das ist möglich. Um den heimischen vier Wänden ein Upgrade zu verpassen muss nicht zwangsläufig schweres Gerät zum Einsatz kommen. Wer seinen Wohnbereich neu aufteilen möchte oder das Esszimmer sehnsüchtig neu arrangieren will, ist nichtmehr auf eine kräftezehrende und teure Renovierung angewiesen.

Einen großen Raum kleiner machen, einen kleinen Raum besser strukturieren oder das Lieblingszimmer mit dem beinahe perfekten Flair eine Prise perfekter machen? All diesen Aufgaben steht die Idee eines Raumteils gut gerüstet entgegen. Doch die Einsatzmöglichkeiten enden nicht etwa im Wohnzimmer! Schlafzimmer, Gästebereich oder das heimische Büro lassen sich mit dem passenden „Schnitt“ in unterschiedliche Bereiche aufteilen. Wer mehr aus seinen Räumen schaffen will, muss nicht zwingend zur Trockenbauwand oder zur Renovierung greifen! Es lässt sich viel einfacher und schöner Aufteilen!
 

Raum teilen ist Raum schaffen

Im Weltraum hätten wir dieses Problem nicht! Wir hätten genügend Platz zur Verfügung. Mit Mutter Erde unter den Füßen, gilt es jedoch kreativ zu werden – der Raum ist bekanntlich begrenzt. Teilen ist angesagt!
Stauraum und Wohnraum – so könnten wir unsere Wohnung, unser Zuhause aufteilen. In den Raum, in dem wir unsere liebsten Dinge lagern, in den Raum, in dem wir unsere Lebenszeit zwischen Feierabend und Abschiedskuss verbringen. Und Hand aufs Herz; von beidem kann man nicht genug haben. Mit der richtigen Ordnung und einer klaren Struktur lässt sich beides ins Wohn-, Schlaf- oder Esszimmer bringen. Der Raumteiler ist eine elegante und wertige Möglichkeit mehr aus dem gegebenen Raum zu machen. Auch wenn es widersinnig klingen mag, durch eine sinnvolle Unterteilung entsteht mehr Raum. Eine geschickte Teilung ermöglicht die entstehenden Segmente sinnvoll und zweckmäßig zu nutzen! Kleinere Unterteilungen wirken schneller harmonisch, ruhig und aufgeräumt. Große Flächen hingegen wirken schnell kühl, leer und abweisend! Mit unseren Ideen und Tipps zur ästhetischen Raumteilung machen Sie mehr aus Ihrem Wohnraum.
 

Der Klassiker – Raumteiler-Regale

Ein Regal als Hauptteiler ist die einfachste und gängigste Lösung Wohn- oder Esszimmer in unterschiedliche Bereiche aufzuteilen. Frei nach dem Motto: „Pragmatisch, praktisch, gut“ entsteht mit wenigen Handgriffen ein zweiter Raum. Ein weiterer Vorteil dieser klassischen Lösung: das Regal bietet uns Stauraum und Präsentationsfläche für Accessoires!

Gut und gerne werden Bücherregale als Raumteiler verwendet. Hierbei sollte darauf Wert gelegt werden, dass das Regal von beiden Seiten zugänglich und offen ist. Der entstehende Stauraum kann beidseitig genutzt werden und wir erzeugen auf kleinstem Raum die doppelte Nutzfläche! Wer gerne mit Akzenten spielt kann beispielsweise die Kochseite des Regals (natürlich in Richtung unserer bezaubernden Wohnküche) mit unserer herrlichen Kochbuchsammlung bestücken, während die Wohnseite durch spannende Fotobände und Objektkunstwerke geschmückt wird.
Diese einfache und praktische Lösung in Sachen Raumteilung begeistert durch viel Nutzen für sehr wenig Aufwand!

 

Das Sideboard als Raumteiler


Sideboards stehen hoch im Kurs. Die fixen Kastenmöbel begeistern durch klare Looks, ein präzises Handling und vor allem durch Ihre atemberaubende Flexibilität. Dieses Trendmöbel eignet sich, wie nicht anders zu erwarten, auch perfekt als Raumteiler!

Ein Duett aus zwei Boards zwischen Wohn- und Esszimmer öffnet den Raum (die Blickachsen zwischen den Zimmern bleiben erhalten) und bieten Stauraum für Teller, Tassen und das nötige Geschirr. Und gleichzeitig geben die Sideboards den Räumen eine klare Ordnung und dem betrachtenden Auge den nötigen Halt.

Ein großer Raum wird durch die Sideboards klar unterteilt und es entsteht ein Arrangement, welches durch Funktion, Form und Ästhetik zu begeistern weiß. Der größte Vorteil der Sideboard-Lösung als Raumteiler ist die Flexibilität. Wenn die Aufteilung nicht den gewünschten Effekt bringen sollte, mit ein wenig Muskelkraft und Spucke lässt sich der Raum neu definieren – Sideboard verschieben; neues Arrangement erstellt. Herrlich einfach, herrlich flexibel. In einer komplexen und komplizierten Welt ist eine einfache und praktische Lösung genau der Weg, den wir gehen sollten! 

Das Sofa – der gemütliche Raumteiler

Ein Sofa ist ein gemütliches und designiges Polstermöbel, auf dem wir unsere freien Stunden in der Horizontalen verbringt. Von dieser etwas altbackenen Definition sollten Sie sich schnellstmöglich verabschieden.

Selbstverständlich sollte das Sofa oder die Leder-Couch den Raum optisch aufwerten, natürlich sollte diese in Sachen Bequemlichkeit ein Stückchen Himmelreich auf Erden sein und klar darf es der soziale hotspot für Freunde und Bekannte sein. Doch unser Sofa kann noch vieles, vieles mehr!

Und damit gehen wir nicht auf Stauraum-Funktion oder Schlafmöglichkeit ein. Das Sofa ist einnahezu perfekter Raumteiler! Durch die Höhe des Sofas entsteht ein Blickachse, die wie beim Sideboard, lenkt, ohne dabei die Blickachsen zu verschließen. Thematisch gesehen passt die Couch oder das Sofa einfach perfekt ins Wohnzimmer, Sie wirkt immer unauffällig und grenzt auf eine ganz natürliche Art ab, ohne dabei fremd oder aufdringlich zu wirken.

Das Sofa als Raumteiler ist eine „weiche“ Art mehr aus seinem Raum zu machen und beispielsweise Wohn- und Esszimmer sinnlich voneinander zu trennen. Der perfekte Partner für das Projekt „Sofa-Raumteiler“ sind nebenbei Teppiche! Mit den kleinen aber feinen Boden-Accessoires lässt sich eine harmonische Sofainsel erschaffen!

Vorhang und Paravent – textile Raumteiler

Wir bleiben flexibel. Und wir bleiben klassisch. Der Paravent auch bekannt unter dem etwas angestaubtem Namen „spanische Wand“ ist eine altbekannte und bewährte Lösung zur Aufteilung des Wohnraums. Die Konstruktion ist über die Jahrhunderte unverändert geblieben. Mehrere blickdichte Elemente werden mit Scharnieren oder einer flexiblen Halterung verbunden und lassen sich frei im Raum einrichten und bewegen. Aufgrund der beweglichen Aufhängung lassen sich individuelle Linien erzeugen und sich somit eine ganz eigene und passende Raumtrennung erzeugen.

Waren die früheren Paravents ein pragmatischer Sichtschutz, so lassen sich mit den modernen „spanischen Wänden“ bezaubernde Sèparées erzeugen. In Sachen Look und Optik lässt sich aus einer Vielzahl unterschiedlicher Designs wählen. Wer es gerne elegant-einfach haben möchte, dem sei die einfache und bezaubernde Formgebund eines japanischen Paravents ans Herzen gelegt.

Der Vorteil dieses „tragbaren“ Raumteilers in himmlisch einfachen Worten: „Ein flexibler Raumteiler, ohne Aufwand, ohne Renovierung und mit ganz viel individuellem Charme!“


 

Raum-in-Raum-Systeme – halb Möbel, halb Renovierung

Die aufwändigste und gleichwohl durchdachteste Lösung zur Aufteilung unserer Räume. Schienen-Konzepte und Raum-in-Raum-Systeme sind fertig geplante Raummodifikationen, die in gewünschter Art und Weise mehr aus unseren Räumen machen.

Hierbei werden Führungsschienen im Fußboden verlegt und es entstehen variable und flexible Wände. Dieser Raumteiler-Typ hat unterschiedliche Hersteller, welche wiederrum unterschiedliche Systeme zum Einsatz bringen. Von textilen Lösungen im Stil eines Paravents bis hin zu hochmodernen Flex-Wänden, die im Bühnenbau und auf Messen zur Anwendung kommen, ist hier alles denk- und auch umsetzbar.

Was andere Lösungen an Flexibilität bieten, ist bei dieser Art der Raumteilung die Haltbarkeit. Schienen- und Wandsysteme sind fest mit Boden und Wänden verwunden und somit ein Teil der Wohnung geworden. Wer sich für diese Raumteilungsart entschieden hat, ist sich der erhöhten Kosten und der „Verheiratung“ mit der Aufteilung bewusst. Spontan und flexibel lässt sich hier nichts ändern. Eine lange anhaltende Raumteilung für jeden, der sich absolut sicher ist und eine qualitativ hochwertige Lösung schätzt. 
 

Fragen über Fragen – das ist wichtig bei der Raumaufteilung

 
  • Welcher Stil herrscht im Raum vor und wie verhält sich der Raumteiler zum Rest des Raums? Der perfekte Raumteiler ist unsichtbar! Er fällt nicht im Raum auf und geht komplett im Stil des Raums auf.
     
  • Sind die Räume schlüssig? Auch wenn es abgedroschen klingt, manchmal passt es einfach nicht. Beim Raumteiler ist der häufigste Grund der Unzufriedenheit mit dem Endergebnis ein hektisches Gesamtbild. Die Räume sind aus der Proportion gerissen und es liegt ein „schlechter Schnitt“ in der Luft. Behalten Sie bei der Raumaufteilung auch das „große Ganze“ im Blick.
     
  • Optik und Funktion! Auch wenn wir dazu neigen, den „Schein“ vor das „Sein“ zu stellen. Auch aus praktischer Sicht, sollte unsere Raumaufteilung Sinn ergeben! Ist das Esszimmer noch groß genug um spontane Gäste zu empfangen und passt der Smart-TV noch ins Wohnzimmer? Bei der neuen Raumplanung den praktischen Wert nicht vergessen!
     
  • Strom, Netz, Licht! Ob wir wollen oder nicht, wir leben in digitalen Zeiten. Prüfen Sie vor der Raumteilung, ist genügend Licht vorhanden! Ebenso auf der Liste sollte stehen: „Sind noch genügend Steckdosen zu erreichen und kann ich alle web-fähigen Geräte mit einer Netzwerkverbindung versorgen. Der schönste Digital-Assistent ist nutzlos, wenn er nicht aufs Internet zurückgreifen kann.
     
  • Passt die Raumteilung zu meinen Bedürfnissen! Manchmal ist eine Idee auch eine Schnappsidee. Testen Sie die Raumaufteilung mit flexiblen und günstigen Mitteln. Vielleicht war das abgeteilte Büro doch ein Schuss ins Offenrohr. Oder das Sofa macht an der Position doch keinen Sinn! Bevor Sie teures Geld in die Hand nehmen oder das Baukommando bestellen, hat doch der Volksmund recht! „Es prüfe, wer sich ewig binde!“