Gästezimmer – Fühlen Sie sich wie Zuhause

Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie Ihr Gästezimmer gemütlich und sinnvoll einrichten, damit sich Ihre Gäste bei Ihnen wohlfühlen.

Vorweg kann man schon einmal sagen: Das Gästezimmer ist nicht immer ausschließlich Gästezimmer. Man möchte ja auch seinen eigenen Nutzen daraus ziehen. Entweder dient es nebenher noch als Arbeitszimmer, Bügelraum, Rückzugsort zum Lesen oder zum fernseh schauen Ihrer heimlichen Lieblingsserien. Einfacher gesagt ein Raum, der wenn er nicht von Gästen genutzt wird für andere Zwecke zur Verfügung steht.

Achten Sie bei Ihrem Gästezimmer darauf, dass es nicht ausgenutzt wird. Gerne wird der Raum als Objekt der Begierde hergenommen um alles - womit man gerade nicht weiß wo hin - dort abzustellen. Der fünfte und sechste Stuhl für den Esstisch, die Kiste für den Flohmarkt in zwei Monaten, das Bügelbrett sowieso, die Sporttasche, die man noch nicht ausgeräumt hat… und dann gerne vergisst, die zwei Kisten Bier für die Gartenparty am Wochenende oder auch gerne den großen Karton von Zalando, weil man noch gar nicht alle Schuhe anprobiert hat.

Nehmen Sie das Gästezimmer als Chance: Nutzen Sie es bewusst als persönlichen Rückzugsort und richten Sie sich es wohnlich ein!

Fangen Sie mit der Farbe an

Das Einrichten des Gästezimmers beginnt mit der Auswahl der Farbe an den Wänden. Dafür eignen sich besonders helle Töne wie Sand oder helle Grautöne, da diese ein schönes Ambiente schaffen und besser wirken als ein reines Weiß. Die ausgewählten Möbel können dann ruhig ein wenig bunter sein, jedoch sollte es sich dabei schon um einen Ton aus der gleichen Farbfamilie handeln.
 

My little Hideaway

Egal, ob Ihre Gäste oder Sie selbst – das Gästezimmer sollte eine Wohlfühloase sein, Behaglichkeit und Ruhe ausstrahlen, ein Ort, an dem man sich erholen kann. Gerade Menschen, die auf der Durchreise sind oder Ihren knappen Urlaub bei Ihnen verbringen wollen, sollten sich hier gut aufgehoben fühlen und ihr Feel-Good-Plätzchen finden.

Gästezimmer: die Key Pieces

Am wichtigsten beim Einrichten des Gästezimmers ist natürlich die Schlafgelegenheit. Schlafsofa oder -sessel, Einzel- oder Doppelbett, erlaubt ist hier alles, was Platz hat und den Komfort eines normalen Bettes verspricht (es sei denn, Sie legen gar nicht so viel Wert auf langen andauernden Besuch).







Das Schrankbett ist die beste Lösung, wenn Sie das Zimmer nicht nur als Gästezimmer nutzen möchten und zusätzlich zum Beispiel Platz für einen Schreibtisch benötigen. Dann können Sie sich ein kleines Arbeitszimmer einrichten, ohne immer um das Bett laufen zu müssen. Allgemein gilt: Je weniger Platz Sie haben, desto kreativer müssen Sie bei der Einrichtung sein. Dabei sind multifunktionale und flexible Möbel besonders sinnvoll.
Haben Sie genug Platz für eine Daybed-Variante oder ein Schlafsofa so können Sie Ihren eigenen Mittagsschlaf auch mal im Gästezimmer abhalten. Auch das Auszieh-Bett bietet eine gute Möglichkeit Ihren Besuch unterzubringen. Mit einer unter dem Bett liegenden Schublade haben Sie die Möglichkeit den Liegeplatz ohne viel Aufwand zu verdoppeln.

Achten Sie beim Einrichten aber darauf, dass Sie sich noch trotz Bett oder Sofa gut im Zimmer bewegen können. Wenn Sie sich unsicher sind, markieren Sie sich vor dem Einrichten des Zimmers, mit einem Kreppband auf dem Boden die Maße der Möbel, die Sie erwerben möchten. So bekommen Sie ein Gefühl dafür ob es mit den Maßen so passt. Ein Gästezimmer ist kein Loft also dürfen die Möbel ruhig etwas enger stehen aber Platzangst sollten sie möglichst nicht auslösen!


Stauraum

Aufbewahrung ist ein wichtiger Punkt bei der Planung des Gästezimmers. Bieten Sie Ihrem Gast die Möglichkeit seine persönlichen Sachen in einer Schublade, einem Fach oder einem Korb zu verstauen. Sorgen Sie für Ablageflächen wie der Nachttisch, ein freier Platz im Regal oder der Beistelltisch. Er hält ja nicht für Wochen bei ihnen Einzug aber eine kleine Ablagefläche sollten Sie ihm schon bieten, damit er nicht sprichwörtlich aus dem Koffer leben muss. Des Weiteren achten Sie darauf, dass Ihr Übernachtungsgast seine Kleidung aufhängen kann. Hier reichen zwei Haken an der Wand oder der Tür.








Beleuchtung

Ganz wichtig um sich wirklich wohl zu fühlen ist die Beleuchtung. Denken Sie daran, dass wenn Sie keine Gäste haben selber den Raum nutzen und mit welchem Licht Sie sich wohlfühlen würden. Vergessen Sie das uncharmante Deckenlicht und wählen Sie lieber eine kleine Leselampe am Bett oder die Stehlampe am Tisch. Eine Lichterkette hat auch noch niemanden geschadet. All das kommt Ihnen letzten Endes auch zugute, wenn Sie sich in Ihr kleines Refugium auch mal zurückziehen möchten, um es sich bei einer Tasse Tee gemütlich zu machen.

Checkliste für Gästezimmer-Einrichtung

Das passende Bett ist gefunden und die Anordnung steht? Dann ist es jetzt an der Zeit, das Gästezimmer für den kommenden Besuch herzurichten. Hier eine Liste mit Dingen, an die Sie denken können, damit sich Ihre Gäste wie zu Hause fühlen.

• eine kleine Willkommens-Notiz: Schön, dass Du da bist!
• ein Blumenstrauß
• frische Bettwäsche, inklusive Matratzenschoner oder -auflage
• eine Auswahl an Kissen verschiedener Härtegrade
• Stauraum für Gepäck • Vorhänge oder Jalousien für Privatsphäre
• frische Handtücher und eine Auswahl an Toilettenartikeln
• einen Zettel mit Ihrem WLAN-Passwort und eine Mehrfachsteckdose zum Aufladen von Handy und Laptop
• eine Flasche Wasser am Bett
• ein Stück Schokolade oder Nüsse als „Betthupferl“
• Bettlektüre
• eine Duftkerze

Damit können Sie sicher sein, dass Ihre Gäste wiederkommen.