Das Schlafzimmer unser Traumraum – schöner aufwachen…

Es erfordert kein Medizinstudium und keinen Abschluss in Psychologie, um zu verstehen, dass der Schlaf dem Menschen heilig ist. In der Horizontalen entspannt unser Körper, im Hintergrund läuft jede Nacht das Reparaturprogramm unseres Organismus und on top verarbeiten wir Informationen und lernen in unserer Ruhephase.

Es ist somit nicht weiter verwunderlich, dass es so manchem schwer und vielleicht auch schwererererer fällt, sich am nächsten Morgen aus den Federn, die die Welt bedeuten zu erheben.
 
Mit unseren Tipps zum schöneren Aufwachen kommt selbst der größte Morgenmuffel aus dem Klee und der Tag startet mit größter Freude und ohne Augenringe! Hier sind unsere 6+1 Tipps für einen besseren Start in den Tag!
 

Nie wieder Schlummern

Der mit Abstand größte Feind des guten Starts in den Tag ist die hochfiese Snooze-Taste des Weckers oder Smartphones! Wer kennt nicht die allmorgendliche Routine:
Der Wecker klingelt. Man stellt Schlummern auf 9 Minuten und binnen eines Sekundenbruchteils bricht die Kakophonie erneut los. Und man startet den Schlummer-Prozess auf ein Neues!

Für diese „Ochsentour“ und das hundselende Gefühl gibt es nebenbei eine wissenschaftliche Erklärung. Drückt man auf „Snooze“, so denkt der Körper „falscher Alarm“ und schüttet Unmengen an Melatonin (das Hormon, welches unseren Tag-Nacht-Rhythmus steuert) aus. Spätestens nach der nächsten Weckerrunde ist unser Körper vollends verwirrt.

Dieses Wechselbad aus Aufwachen/Einschlafen stresst unseren Körper im schlechtesten Fall so sehr, dass wir den gesamten Tag gerädert sind.

Also Wecker zur rechten Zeit stellen und dann RAUS. AUS. DEN. FEDERN!

 

Es ist eine Sache der Temperatur!


„Es war wie eine kalte Dusche…“, diesen Satz finden wir ab und zu in der Umgangssprache. Und in diesem kleinen aber feinen Zitat steckt eine einwandfreie Lektion für uns Morgenmuffel.

Frische (kalte) Luft und kaltes, klares Wasser sind prädestiniert für einen guten Start in den Tag. Vor allem kaltes Wasser, hilft unserem Kreislauf auf Trab zu kommen!
Vor allem in den Wintermonaten sollten wir uns mit kaltem Wasser duschen.
Was widersinnig klingt, ist ein Garant für ein gesundes Körperklima.

Durch den „Kälteschock“ ziehen sich unsere Poren zusammen und die Körperwärme bleibt im Inneren. Auf diese Art isolieren wir unser inneres Heizkraftwerk und verschwenden keine Wärme. Und natürlich sind wir nach einer kalten Dusche 100%ig wach.
 

Der frühe Morgen wird am späten Abend geboren!

Das Zauberwort heißt Schlafhygiene! Das Beste für Körper und Geist ist eine anständige Schlaf-Routine. Wer pünktlich in den Federn liegt, nicht die ganze Nacht überm/unterm/am Smartphone (Stichwort: blaues Licht) hängt, und gut und gerne auf Alkohol und Zigaretten verzichtet, der kommt gut aus den Federn.

Der Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier und diese Abhängigkeit an feste Rituale lässt sich hervorragend für einen guten Schlaf und ein besseres Erwachen nutzen.

Feste Abläufe erleichtern nicht nur das Einschlafen und einen besseren Beginn der Ruhephase. Sie helfen auch dabei, den inneren Schweinehund in die Knie zu zwingen und aus dem polsterweichen Boxspringbett zu entfliehen!
Das Zauberwort heißt Schlafhygiene! Das Beste für Körper und Geist ist eine anständige Schlaf-Routine. Wer pünktlich in den Federn liegt, nicht die ganze Nacht überm/unterm/am Smartphone (Stichwort: blaues Licht) hängt, und gut und gerne auf Alkohol und Zigaretten verzichtet, der kommt gut aus den Federn.

Der Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier und diese Abhängigkeit an feste Rituale lässt sich hervorragend für einen guten Schlaf und ein besseres Erwachen nutzen.

Feste Abläufe erleichtern nicht nur das Einschlafen und einen besseren Beginn der Ruhephase. Sie helfen auch dabei, den inneren Schweinehund in die Knie zu zwingen und aus dem polsterweichen Boxspringbett zu entfliehen!
 

Wasser, Marsch!

Ok, dieser Tipp ist eher für die Fraktion „Hartgesotten“. Abends ein Wasserglas und einen Waschlappen neben das Nachtlager legen und am nächsten Morgen die Kombination aus beiden auf die Stirn legen.

Das kalte Wasser ist ein Frische-Booster und sollte selbst dem größten Faultier am frühen Morgen Beine machen.

Auch die „Fertigung“ sollte hierbei weckende Kräfte haben. Kombinieren Sie das Ganze mit einer kleinen Yoga-Übung oder zwei Minuten Planking (auch Unterarmstütz genannt) und Sie schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe! Sie werden fit und wach J.
 

Wecker ist nicht gleich Wecker!

Wer beim schrillen Alarmgesang des iPhones bereits innerlich vergeht, der sollte über eine entspanntere Art, in den Tag zu starten sinnieren.

Lichtwecker sind eine passable Alternative zur „tumben Holzhammer-Lösung“.
Die moderne Lichtbatterie erzeugt ein harmonisches Aufwachklima und sorgt bei einem gewissem Teil der Bevölkerung für eine bessere Aufwach-Performance. In Kombination mit unterschiedlichen Naturklängen (Meeresrauschen, Vogelgezwitscher, Walgesang) wird Körper und Geist aus dem Schlaf herausharmonisiert.

Ob man der Typ für solch harmonische Dinge ist? Einfach testen!
 

Nicht zu lange schlafen – aber ohne App

Ja, es gibt sie in unterschiedlichsten Versionen und zu unterschiedlichsten Preisen! Apps, die angeblich über unseren Schlaf wachen und uns zum perfekten Zeitpunkt wecken. Diese Wunderwerke des Programmierens sind gleichzeitig Wunderwerke des Marketings! Machen die Kleinstprogramme eigentlich nichts anderes, als unser Bewegungsmuster aufzuzeichnen. Mit anderen Worten diese Apps bringen nichts. Absolut nichts.

Viel wichtiger ist es, auf das eigene Körpergefühl zu vertrauen und in sich hinein zu hören.
Unser Körper weiß aus erster Hand, wann er genügend Zeit mit Regeneration und „dem Müll rausbringen“ verbracht hat.

Zum passenden Zeitpunkt fährt unser Körper dann die Anlage wieder hoch, erhöht die Körpertemperatur und gibt uns einen Wink mit dem Aufsteh-Zaunpfahl. Diesen sollte man tunlichst ernst nehmen und aufstehen. Ein Wecker powered by nature!
 

Wenn alles nichts helfen mag

Dann muss es eben rohe Gewalt sein! Wer nicht aus den Federn kommt, der sollte sich einen übertrieben Lauten Wecker ans andere Ende des Schlafzimmers stellen. Auf dem Weg dorthin mit 10 Liegestütz starten und ebenfalls einen Wecker in der Dusche positionieren (die Weckzeit sollte hierbei 2 Minuten verzögert sein). Auch wenn man sich bei potentiellen Mitschläfern nicht sonders beliebt macht.


Der Zweck heiligt die Mittel. Und Ausschlafen kann man, wenn man in Rente ist.
Viel Spaß bei vielen guten Morgen und viel Spaß beim Ausprobieren unserer Tipps.